Sitzung der Bezirksvertretung am 26. September 2019

Warnblinkstreifen an neuralgischen Fahrbahnstellen

Im Bezirk gibt es einige Gefahrenstellen im Verkehrsgeschehen, deren Entschärfung bis jetzt nicht gelungen ist. Selbst Ampeln können nicht immer den Verkehr so regulieren, dass die absolute Sicherheit gegeben ist. Die VP Neubau schlägt daher in einem Antrag vor, dass etwa Fußgängerübergänge vor Schulen mit automatischen, in den Boden eingelassenen Warnblinklichtern ausgestattet werden. Gerade in den Wintermonaten bietet diese Art von Straßenkennzeichnung eine wirksame Fahrbahnbegrenzung, die hilft Unfälle zu vermeiden. Der Antrag, der von der VP Neubau eingebracht wurde, fand mit einstimmiger Mehrheit den Weg in den Mobilitätsausschuss, wo er hoffentlich bald so behandelt wird, dass es in Neubau bald Warnblinkstreifen geben wird.

 

Bücherkasten Urban-Loritz-Platz

Auf Initiative der VP Neubau gibt es nunmehr einen weiteren Bücherkasten vor der Altlerchenfelder Kirche. Damit gibt es eine weitere Möglichkeit für die Bürgerinnen und Bürger des Bezirks entweder ihre ausrangierten Bücher einer sinnvollen Verwendung zuzuführen oder mit Hilfe der Bücherkästen an neuen Lesestoff zu kommen. Die bereits bestehenden Bücherkästen haben sich zu regelrechten Treffpunkten des Bezirks entwickelt, zu denen man gerne kommt, um zu schauen, was es zu schmökern gibt. Eine weitere solche Einrichtung fehlt nach Meinung der VP vor allem am Urban-Loritz-Platz. Gerade weil dieser Platz auch der Sitz der Büchereien Wien ist. Deswegen haben wir einen Antrag eingebracht, der einen solchen Kasten vor der Hauptbibliothek vorschlägt. Er wurde einstimmig zur Beratung der Kulturkommission zugewiesen.

 

 

Fahrscheinautomaten in den Bussen

Wer in den Autobus 13SA oder 48A im Bezirk einsteigt und keinen Fahrschein hat oder über eine Netzkarte verfügt, der wird eine böse Überraschung erleben: Es ist derzeit unmöglich einen Einzelfahrschein zu kaufen. Die Fahrscheinautomaten sind schon seit längerer Zeit abmontiert. Die frühere Möglichkeit einen Fahrschein beim Fahrer zu kaufen, gibt es auch nicht mehr. Dem überraschten Fahrgast bleibt also die Chance auf Schwarzfahren oder das Zufußgehens. Angesichts der Bestrebungen immer mehr Autofahrer für die Benützung der Öffis zu gewinnen einen kontraproduktive Sache und daher inakzeptabel. Die VP Neubau hat daher einen Antrag eingebracht, dass der Erwerb von Fahrscheinen in den Bussen wieder möglich wird. Der Antrag wurde mehrheitlich der Verkehrskommission zugewiesen.

 

Stadtbahnbögen

Die Station Thaliastraße präsentiert sich aus mehreren Gründen als „alles andere als attraktiv“. Einer der Gründe ist der Durchgang zwischen den beiden Stationseingängen. Er wirkt eher verwahrlost und ist wenig einladend. Auf keinen Fall verbessert er die ohnedies schlechte Aufenthaltssituation des Stationsvorfeldes und trägt daher nichts zur Verbesserung des subjektiven Sicherheitsgefühls bei. Diese Situation soll durch eine entsprechende Neugestaltung des Tunnels eine andere werden, so jedenfalls sieht es der Antrag der VP vor. Durch bauliche und gestalterische Maßnahmen wird gefordert, eine angenehmere Durchwegung des Stationsareals zu ermöglichen und damit auch einen Beitrag dafür zu leisten, dass die Benutzung Öffentlicher Verkehrsmittel im Bezirk zunimmt.

 

E-Busse in der Neubaugasse

Durch den U-Bahnbau hat sich der Bezirksvorsteher entschlossen, den 13A in Hinkunft gegenläufig in der Neubaugasse fahren zu lassen. Diese umstrittene Entscheidung bringt es mit sich, dass die Verkehrsbelastung in der Neubaugasse durch den 13A zunehmen wird. Einfach eine solche Entscheidung festzulegen, ohne Entlastungsmaßnahmen zu setzen, wäre aber gegenüber den Anrainerinnen und Anrainern ungerecht. Deshalb fordert die VP Neubau, dass die Wiener Linien auf geräuschärmere und schadstofffreie E-Busse auf der Route des 13A umsteigen. Ein entsprechender Antrag wurde einstimmig der Mobilitätskommission zugewiesen.

 

2019-10-04T17:02:16+00:00 04.10.2019|